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Stellungnahme des Deutsch-Arabischen Rates Berlin


Stellungnahme des Deutsch-Arabischen Rates in Berlin

unter Beteiligung zivilgesellschaftlicher Initiativen, kurdischer Organisationen, arabischer Vereine und Elternvertretungen


Vor dem Hintergrund der aktuellen medialen Berichterstattung und der öffentlichen Vorwürfe möchten wir unsere deutliche Verwunderung über die Art und Weise des Diskurses zum Ausdruck bringen, der sich zunehmend von Sachlichkeit entfernt und stattdessen von Vorverurteilungen und verzerrten Darstellungen geprägt ist.

Die derzeitige Fokussierung auf Herrn Hudhaifa Al-Mashhadani kann nicht losgelöst von seiner langjährigen Rolle in der Gemeinschaft betrachtet werden. Er hat in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, Spannungen zu entschärfen, Dialog zu fördern und gesellschaftliche Spaltungen in Berlin-Neukölln aktiv entgegenzuwirken.


Wir stellen klar:

Ohne das Engagement von Herrn Al-Mashhadani wären zahlreiche Konfliktsituationen in Neukölln deutlich eskaliert – in Schulen, im öffentlichen Raum und bei Demonstrationen.


Er war stets eine Stimme des Dialogs, eine Brücke zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, in einer Zeit, in der Polarisierung oft der einfachere Weg gewesen wäre. Darüber hinaus hat Herr Al-Mashhadani über Jahre hinweg erheblichen Druck und wiederholte Bedrohungen ertragen, ohne von seinem Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Dialog und die konsequente Bekämpfung von Extremismus und Antisemitismus abzuweichen.


Mit Sorge beobachten wir, dass einige Akteure, die sich selbst als Verteidiger demokratischer Werte verstehen, auf Methoden der öffentlichen Meinungsmache zurückgreifen, die eben diese vermissen lassen.


In einem Rechtsstaat gilt jedoch ein klarer Grundsatz:

Nicht Medienkampagnen entscheiden über Schuld oder Unschuld – sondern unabhängige Gerichte.


Wir betonen ausdrücklich:

Die Bewertung von Vorwürfen obliegt ausschließlich der Justiz.

Vorverurteilungen und mediale Kampagnen sind nicht akzeptabel.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt erfordert Verantwortung und Besonnenheit.


Wir rufen alle gesellschaftlichen Akteur*innen dazu auf, alles zu vermeiden, was zur weiteren Spaltung beiträgt.


Berlin-Neukölln braucht Zusammenhalt.


Mit freundlichen Grüßen

Deutsch-Arabischer Rat Berlin

Zivilgesellschaftliche Initiativen

Vertreter arabischer und kurdischer Vereine

Elternvertretungen

 
 
 

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