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Pressemitteilung


Stellungnahme der Deutschen Arabischen Schule Ibn Khaldun und des Deutsch-Arabischen Rates in Berlin zu den jüngsten medialen Äußerungen über die arabische und muslimische Gemeinschaft in Deutschland:


Mit großem Erstaunen und tiefer Besorgnis haben die Deutsche Arabische Schule Ibn Khaldun und der Deutsch-Arabische Rat in Berlin den jüngst veröffentlichten Artikel auf etosmedia.de zur Kenntnis genommen. In dem Beitrag wurden pauschale und irreführende Behauptungen über palästinensische, arabische und muslimische Bürgerinnen und Bürger in Deutschland verbreitet, die in keiner Weise die Realität des gesellschaftlichen Zusammenlebens in unserer Stadt widerspiegeln.

Die in diesem Artikel wiedergegebenen Äußerungen von Herrn Ahmed Abed zeichnen ein einseitiges und politisch geprägtes Bild, das der sozialen Realität in Berlin und in der Bundesrepublik Deutschland nicht gerecht wird. Wir möchten ausdrücklich hervorheben, dass Herr Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin, und Herr Martin Hikel, der Bezirksbürgermeister von Neukölln, in den vergangenen Monaten zu den wenigen politischen Führungspersönlichkeiten gehörten, die mit Mut, Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht an der Seite der arabischen, kurdischen und muslimischen Gemeinschaften standen. Beide Herren haben sich durch ihr Engagement für Dialog, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgezeichnet. Ihr Handeln war geprägt von Respekt, Verantwortung und dem Willen, den sozialen Frieden in Berlin zu bewahren.

Für diese Haltung sprechen wir ihnen unseren aufrichtigen Dank und unsere höchste Anerkennung aus.


Als Generalsekretär des Deutsch-Arabischen Rates in Deutschland weise ich die Darstellungen von Herrn Ahmed Abed entschieden zurück. Diese Äußerungen repräsentieren weder die Position noch die Werte der arabischen Gemeinschaft in Deutschland. Es entsteht der Eindruck, dass Herr Abed seine politischen Schwerpunkte stärker auf internationale Themen richtet, anstatt sich mit den realen Bedürfnissen und Herausforderungen seiner eigenen Stadt und Gemeinschaft auseinanderzusetzen.

Wir respektieren selbstverständlich das Recht auf freie Meinungsäußerung, sehen uns jedoch in der Pflicht, die Tatsachen klarzustellen und die Interessen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu vertreten – sachlich, transparent und im Sinne des gesellschaftlichen Zusammenhalts.


Die arabische, kurdische und muslimische Gemeinschaft in Deutschland steht fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wir sind Teil dieses Landes, respektieren seine Institutionen, seine Gesetze und seine Werte. Unsere Schulen, Vereine und kulturellen Einrichtungen – insbesondere die Deutsche Arabische Schule Ibn Khaldun – leisten täglich einen aktiven Beitrag zur Bildung junger Menschen, zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zum Aufbau gegenseitigen Verständnisses.

Wir lehnen jede Form von Diskriminierung, Hetze oder politischer Instrumentalisierung unserer Gemeinschaft entschieden ab. Deutschland ist unser gemeinsames Zuhause, und es liegt in unserer Verantwortung, dieses Zusammenleben auf der Grundlage von Respekt, Gleichberechtigung und Solidarität zu schützen und zu stärken.


Wir rufen die Medien dazu auf, ihrer demokratischen Verantwortung für eine faire, ausgewogene und faktenbasierte Berichterstattung gerecht zu werden. Einseitige Darstellungen, unbelegte Anschuldigungen und stereotype Darstellungen schaden dem gesellschaftlichen Frieden und fördern das Misstrauen. Berlin ist und bleibt eine Stadt der Vielfalt, der Solidarität und des gegenseitigen Respekts. Diese Werte sind die Grundlage unseres gemeinsamen Zusammenlebens – sie zu bewahren, ist eine Aufgabe, die uns alle verbindet. Wir werden uns auch weiterhin für Dialog, Verständnis und Respekt einsetzen – in der festen Überzeugung, dass ein starkes und geeintes Deutschland nur auf der Basis von Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Vertrauen bestehen kann.


Diese Stellungnahme dient der öffentlichen Klarstellung und dem Schutz des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie enthält ausschließlich Meinungsäußerungen im Sinne des Art. 5 Grundgesetz.


Mit freundlichenGrüßen ,

Prof. Dr. phil. Hudhaifa Al-Mashhadani


Generalsekretär des Deutsch-Arabischen Rates in Deutschland

Im Namen der Deutschen Arabischen Schule Ibn Khaldun

und des Deutsch-Arabischen Rates in Berlin


 
 
 

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